„Guten Morgen, liebe Zahlen!“
Die grundlegenden Ideen des Projekts wurden von Prof. Preiß Ende der 80er Jahre für den Bereich der Sonderschulen entwickelt und erprobt. Im Jahr 2002 erfolgte die erste Erprobung mit Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren durch Prof. Preiß. Seither hat sich das Projekt an zahlreichen Einrichtungen im In- und Ausland als Teil ihrer Bildungsarbeit etabliert.
»Das Projekt Entdeckungen im Zahlenland versteht sich als Beitrag zur Verpflichtung der Gesellschaft, ihren Kindern eine ‘Bildung von Anfang an’ zu ermöglichen und wird von der Überzeugung getragen, dass eine frühe mathematische Bildung sowohl für das Leben des Einzelnen als auch für die wirtschaftliche Zukunft der Gesellschaft, in der wir leben, von großer Bedeutung ist.«Prof. Gerhard Preiß
Die lebendige Neugier
Bei vielen Menschen löst die Vorstellung, dass schon kleine Kinder Mathematik betreiben sollen, Bedenken oder Ablehnung aus. Derartige Befürchtungen wären berechtigt, wenn lediglich Inhalte und Methoden aus dem Mathematikunterricht der Grundschule in den Kindergarten vorverlegt würden. Die Entdeckungen im Zahlenland stützen sich vielmehr auf den natürlichen Entdeckungsdrang und die lebendige Neugier der Kinder. Eine mathematische Frühförderung kann so zugleich anspruchsvoll sein und Kindern (und Erwachsenen) Spaß machen.
Wahrnehmung und Handeln
Die Darstellung mathematischer Zusammenhänge muss sich für Kinder an deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Bei den Entdeckungen im Zahlenland wird die abstrakte mathematische Welt als ein den Sinnen zugängliches »Zahlenland« gestaltet. Die Inhalte werden systematisch aus Wahrnehmung und Handeln aufgebaut und mit der Lebenswelt des Kindes verbunden.
Die Entdeckungen im Zahlenland sind zudem gut geeignet, rechenschwachen Kindern und Jugendlichen einen neuen, erfolgreichen und erfreulichen Zugang zu den Zahlen zu ermöglichen.
Die drei Handlungs- und Erfahrungsfelder
Der Aufbau des Zahlbegriffs, wie er hier für die vorschulische Bildung verwendet wird, vollzieht sich im Rahmen von drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern: im Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und in den Zahlenländern.




